Heimatverein

Meisdorf e.V.


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Unser Meisdorf, auch liebevoll ,,Tor zum Selketal" - manchmal sogar "Tor zum Harz" - genannt.liegt am Nordostrand des Harzes, dort, wo die Selke aus ihrem idyllischen Wiesental kommend, eine weite Flusszone geschaffen hat.

Rasch ansteigende Berge umschließen im Norden, Süden und Westen eine Mulde am Ausgang des Selketals, die mit 660 ha das größte Naturschutzgebiet der Region Falkensteins darstellt. Das Selketal schneidet sich wie eine scharfe Kerbe in die alten Gesteine, vielfältige Pflanzen- und Tierarten sind zu beobachten. Hier, wo die Natur vollen Schutz genießt und Autos tabu sind, erschließt sich dem Besucher zwischen Meisdorf und Mägdesprung eine herrliche fast unberührte Landschaft.

Der Ort Meisdorf liegt 185-240 m über NN und erstreckt sich in einer Länge von ca. 2,5 km vorwiegend links der Selke.

Die Gemarkung Meisdorf umfasst eine Fläche von 19,56 Quadratkilometern.

Grund für die Ansiedlung der Menschen in früher Vorzeit auf dem
Gebiet, das Meisdorf und Umgebung heute ausmacht, kann der fruchtbare Boden des Selketals gewesen sein. Die Siedlungsgeschichte reicht weit zurück - "Meyßtorp" wird 1184 erstmals urkundlich erwähnt. Vom 11. bis 15. Jh. gehörte Meisdorf zur Grafschaft derer von Falkenstein. Später übernahm den Besitz das Adelsgeschlecht der Asseburger.

Als das Geschlecht der Asseburger Ende des 18. Jh. seinen Wohnsitz von der Burg Falkenstein nach Meisdorf verlagerte und ein Schloss bauen ließ, veränderte sich auch der bäuerliche Charakter des Ortes. Eine Allee verbindet seitdem Schloss und Dorf und schon im 18. und 19. Jh. waren berühmte Adlige, Dichter und Maler in Meisdorf, inspiriert von der Landschaft des romantischen Selketals.

Die Meisdorfer waren erfolgreiche und streitbare Bauern, deren im-
posante und wehrhafte Höfe zum Teil bis heute erhalten sind.
 So der Buchmannsche Hof (mit einem unter Denkmalsschutz stehenden Taubenturm), der Wendenburgsche Hof mit seinem Wehrturm oder der Möhringshof (Ringbauernhof), heute Museumshof und Sitz der Touristinformation.
Dentrologische Untersuchungen am Turmbalken des Wehrturm des Wendenburgschen Hofs haben ergeben, dass der Stamm um 1217 gefällt worden ist.

Wendenburgsche HofDer Wehrturm des Wendenburgschen Hofs

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