Der Heimatverein Meisdorf e.V. stellt sich vor

Am 14. Mai 1981 kam auf Anregung von Herrn Rudolph Binner eine Gruppe heimat­interessierter Bürger zusammen, die eine Arbeitsgrup­pe „Heimatgeschichte" gründeten. Dieser Arbeitskreis gehörte zum Kulturbund der DDR. Vom Kulturbund wurde dieser Arbeitskreis fi­nanziell unterstützt. Monatlich einmal trafen sich die Mitglieder. Es wurden Konzerte organisiert, Exkursionen in die nähere Umgebung von Meisdorf durchgeführt, geschichtliche Vorträge gehalten usw. Hauptschwerpunkt der Arbeit der ersten Jahre war die Vorbereitung und Durchführung der 800-Jahrfeier unseres Heimatdorfes. Auch vie­le freiwillige Arbeitseinsätze leisteten die Mitglieder des Arbeits­krei­ses. So z.B. wurde das Neue Mausoleums (letzte Begräbnisstätte der Asseburger) vor dem Verfall gerettet!

Durch die Wende kam die Arbeit unseres Arbeitskreises fast zum Er­liegen.

Am 09.12.1991 gründeten wir den Heimatverein „Meisdorf" e.V. Dieser Verein zählt heute 32 Mitglieder. Einmal monatlich treffen sich die Mitglieder zu den Versammlungen. Themen sind unter ande­rem der Denkmalschutz, Naturschutz, Organisation von kulturellen Veranstaltungen. Bereits zu DDR-Zeiten sammelten die Heimatvereinsmitglieder historisch wertvolle Dinge, um sie der Nachwelt zu erhalten. So war die Freude sehr groß, als die Gemeinde im Jahr 1994 einen in sich geschlossenen Ringbauernhof käuflich erwarb und die­sen Hof dem Heimatverein zur Verfügung stellte. Endlich waren die Räumlichkeiten für museale Zwecke vorhanden.

Unzählige Arbeitseinsätze und finanzielle Unterstützung durch die Gemeinde haben aus dem Bauerngehöft das gemacht, was es heute ist - einen Museumshof, der Geschichte lebendig darstellen soll.

Viele kulturelle Veranstaltungen des Dorfes finden auf dem Mu­seumshof statt.
 

Die Arbeit des Heimatvereines ist mit der Einrichtung des Museums allerdings nicht beendet. Es müssen die Ausstellungen ständig vervollständigt werden und auch Reparaturarbeiten an den landwirtschaftlichen Geräten sind notwendig.